Yoga

Richtlinien für deine Yogapraxis
  • Die Yogapraxis soll Dir Spaß und Freude bereiten, das ist auch ein Maßstab um herauszufinden, ob Du Dich auf dem richtigen Weg befindest.
  • Bis zu 2 Stunden vor den Yoga-Übungen nicht essen, jedoch ausreichend trinken.
  • Trage bequeme, lockere Bekleidung.
  • Falls Du gesundheitliche Beschwerden hast, kläre bitte vorher mit Deinem Arzt ab, ob die Yoga-Praxis für Dich geeignet ist. Bitte informiere mich darüber um gegebenenfalls die Übungen für Dich abzuwandeln. Informiere mich auch über eine bestehende Schwangerschaft.
  • Sei sanft mit Deiner Praxis und gehe liebevoll mit Deinem Körper um.
  • Der Atem steht beim Yoga im Mittelpunkt. Der Atem bestimmt über unsere Leistungskraft. Grundsätzlich wird immer durch die Nase geatmet und auf eine volle und rhythmische Atmung geachtet.
  • Es geht auf alle Fälle nicht darum wie sehr Du beweglich bist und in eine Stellung hineinkommst, sondern darum, dass Du Dich einfach um eine exakte Ausübung bemühst. Yoga ist kein Leistungssport! Erlaube Dir im Moment zu sein und das "Ich-bezogene-Wollen" loszulassen und auch körperliche Grenzen wahr- und anzunehmen.
  • Achte immer auf Dein Körpergefühl und übe nur die Stellungen die Dir gut tun bzw. bleibe nur so lange in einer Stellung wie es angenehm für Dich ist. Fühle Dich also jederzeit frei aus einer Stellung zu kommen, nachzuspüren und wenn Du möchtest erneut hineinzugehen. Besonders für Anfänger ist es ratsam in einer Asana kürzer zu verweilen und sie dreimal hintereinander zu wiederholen. Jeder Teilnehmer ist jederzeit für sein Wohlbefinden selbst verantwortlich.
  • Wenn für Dich eine Position zu schwierig ist, führe eine leichtere, abgewandelte Yoga-Übung aus oder gehe in die Entspannung und stelle Dir mental vor wie Du in die Stellung gehst, sie perfekt haltest und wieder herauskommst.
  • Vermeide schnelle, abrupte Bewegungen, sondern führe sie langsam und bewusst mit Hilfe der Atmung durch.
  • Gehe niemals über eine Schmerzgrenze!
    Jeder Schmerz muss als Warnsignal des Körpers beachtet werden. Ein Dehnungsschmerz tritt meist in ungeübten oder verkürzten Muskeln und Sehnen auf und spricht dafür, dass hier langsam aufbauend mehr getan werden muss. Wenn du aus der Dehnung herauskommst hast Du ein angenehmes Gefühl. Hingegen ein Schmerz im Gelenk oder Organ, meist stechend, darf nicht übergangen werden, sofort entspannen und von fachlicher Seite abklären.
  • Das Yoga-System betrachtet den Menschen als selbst voll verantwortliches Wesen. Jeder muss selbst entscheiden wie weit er/sie mit Yoga gehen will. Wer sich einfach "nur" entspannen und wohlfühlen will, ist beim Yoga willkommen und kann dies mit relativ wenig Zeitaufwand und Anstrengung erreichen. Wer weiter gehen will muss etwas mehr üben.
  • Bei Fragen wende Dich bitte an den Yogalehrer.
"Ein Gramm Praxis ist besser als Tonnen von Theorie. Manche Menschen brauchen Tonnen von Theorie, um zu einem Gramm Praxis angeregt zu werden"
Swami Sivananda

Om